Tagebuch Falkenkasten
Da die Falken schon im Umfeld der Kirche herumschwirren, habe ich heute den Falkenkasten mit frischer Einstreu versehen und die Kamera in Betrieb genommen.
Heute, ich denke so gegen 11:00 Uhr lag das erste Ei im Nest. Es geht los.

Heute Vormittag hat Falkenmama ihr zweites Ei gelegt.
Die Lage der Eier ist dieses Jahr nicht so optimal, zu sehr am unteren Bildrand, aber das kann sich noch ändern.
Wie erwartet erblickte heute Vormittag das dritte Ei das Licht der Welt.

Pünktlich hat Falkenmama heute am frühen Vormittag ihr viertes Ei gelegt.

Wieder pünktlich nach zwei Tagen lag gegen Mittag das fünfte Ei im Nest. Mal schauen, ob es übermorgen ein sechstes gibt.

Die ersten drei Küken erblickten heute Vormittag/Mittag das Licht der Welt. Viel ist noch nicht davon zu sehen, die Mama kümmert sich und hudert fleißig die Kleinen.

Bei der heutigen "Inventur" waren nur vier Küken zu sehen. Leider kann ja der Kasten nicht komplett eingesehen werden, aber das gefällt mir nicht.
Nach den Fotos muss ein Küken um den 31.05. - 01.06. verlustig gegangen sein.
Mittlerweile haben die gar nicht mehr kleinen Falken ihr richtiges Gefieder bekommen. Sie werden immer neugieriger, wie wohl die Welt da draußen aussieht. Noch sind alle im Kasten, aber bestimmt nicht mehr lange.
Die Jungen tummeln sich inzwischen hauptsächlich außerhalb des Nistkastens. Leider haben es dieses Jahr nur 4 der 5 Jungen geschafft. Wo das fünfte Küken geblieben ist, ist unbekannt.
Kameratechnisch gibt es auch Probleme, die Gründe werden demnächst ergründet. Die Frage ist, ob es an der Kamera liegt, oder an der Netzwerkverkabelung.
Die ganze Woche, vom 06.10. - 10.10. verging kein Tag, an dem ich nicht den Kirchturm bestieg. Es ging los, bei beiden Nistkästen die alte Einstreu zu entfernen und die Kästen zu reinigen. Der Eulenkasten bekam gleich neue Einstreu, im Falkenkasten erfolgt das windbedingt erst kurt vor der Brutzeit. Die Fußböden dort oben waren auch übermäßig dreckig, so dass auch hier eine Reinigung nötig war. Am Falkenkasten bestand immer das Problem, das durch einen Spalt zwischen Kasten und Kirchturmwand Einstreu und sonstiger Unrat nach unten rieselte. Der Spalt wurde mittels einer Leiste verschlossen.
Das Problem mit der Kamera im Falkenkasten war durch einen defekten Hohlstecker für die Stromversorgung begründet. Ein neues Kabel mit angegossenem Stecker sollte das Problem behoben haben.
Bei der Kamera im Eulenkasten entdeckte ich auch ein mögliches Problem mit der dort verwendeten Mikro-SD-Karte. Nach einem neuen Aufspielen der Software läuft die Kamera wieder und wird ab Frühjahr hoffentlich zuverlässig Bilder liefern.
Die Stromversorgung und Netzwerktechnik wurde auch etwas überarbeitet und optimiert.
Da sich derzeit ein paar Tauben für die Nistkästen interessieren, sind die Käster vorerst verschlosse und werden wieder geöffnet, wenn sich die Tauben einen anderen Platz gesucht haben.